ARBEITSGEMEINSCHAFT   UNTERGROMBACHER   VEREINE    E.V.

09.01.2009  Neujahrsempfang der ARGE
in Untergrombach

„Unterzentrum im Süden der Stadt"
Bruchsal (pa). Die Arbeitsgemeinschaft der Untergrombacher Vereine hatte wieder zu ihrem Neujahrsempfang geladen - und viele waren gekommen. Vertreter aus Ortschafts- und Gemeinderat, den Schulen und Vereinen, von Polizei und Feuerwehr sowie aus dem Wirtschaftsleben des Stadtteils. Schließlich sei der Empfang in der Mehrzweckhalle für viele Untergrombacher eine gute Gelegenheit, gemeinsam auf das vergangene Jahr zurück zu blicken und Vorausschau zu halten auf das, was das neue mit sich bringen wird, sagte ARGE-Vorsitzender Arno Becker. Seit über einem Jahrzehnt organisiert die ARGE den alljährlichen Neujahrsempfang - als Treffpunkt, der, so Becker, Untergrombach gut tue. 
Auch das Joß-Fritz-Fest geht auf eine Initiative der ARGE zurück, hatte sie es doch zur 1200 Jahr-Feier Untergrombachs erstmals ins Leben gerufen. Seither wird es von den Festvereinen alle zwei Jahre organisiert - das nächste vom 1. bis 3. August dieses Jahres. „Kurz entschlossene Vereine" dürften sich gerne noch daran beteiligen, wie Becker anmerkte.
Der ARGE-Vorsitzende dankte im Namen der 36 Untergrombacher Vereine Oberbürgermeister und Bürgermeister, den Mitarbeitern der Verwaltungsstelle und der Stadtverwaltung, des Ortschafts- und Gemeinderats für die Unterstützung während des vergangenen Jahrs. Und er dankte den Freunden aus der französischen Partnergemeinde St. Marie-aux-Mines, die mit Bürgermeister Claude Abel wieder zum Neujahrsempfang angereist waren. 2009 werde es freilich eine Reihe von deutsch-französischen Begegnungen geben, feiert die Partnerschaft heuer doch ihren 20. Geburtstag.                                         (Fortsetzung weiter unten!)

Oberbürgermeister Bernd Doll, dem Becker bescheinigt hatte, viel für Untergrombach getan zu haben, spannte einen Bogen über 25, 30 Jahre, in denen er als Bürgermeister, dann als OB wirkte. Damals, als Untergrombach 1971 zu Bruchsal eingemeindet worden war, hatte es keine Mehrzweckhalle gegeben, Abwasser- und Wasserversorgung waren unzureichend, es gab noch einen Bahnübergang. Vieles habe sich in den vergangenen Jahren geändert: Wohnungen wurden saniert, das Wohngebiet „Sand" wurde erschlossen, bei der Gewerbeansiedlung profitierte der Stadtteil von Bruchsal, in Kürze entstehen eine neue Grund- und Realschule sowie neues Feuerwehr- und Jugendhaus. „Untergrombach ist kein Trabant der Stadt  geworden, vielmehr haben wir in Untergrombach selbst die Infrastruktur gesichert und es zu einer Art Unterzentrum im Süden der Stadt entwickelt", sagte Doll. Es gelte an diesem Abend Danke zu sagen, so der OB, an Ortschaftsrat, Ortsvorsteher und Vereine für die geleistete Arbeit und die faire Zusammenarbeit, mit der man Untergrombach gemeinsam nach vorne gebracht habe.           (Fortsetzung weiter unten!)

Der geschäftsführende Ortsvorsteher Karl Mangei blickte unter anderem auf die wichtigsten Themen der nahen Zukunft: Bald dürfe man sich über ein modernes Feuerwehrhaus auf dem Brohmgelände freuen, und der neue Verbrauchermarkt mitten im Ort sei ein großer Gewinn für den Stadtteil. Wichtigstes Thema sei indes der Neubau der Joß-Fritz-Schule mit Ganztagsschule. In großer Einigkeit hätten Ortschaftsrat, Schule, Eltern und Vereine deutlich gemacht, dass eine vielfältig nutzbare Aula unabdingbar sei. „Hier ist es angezeigt, Oberbürgermeister Doll für sein Engagement herzlich Danke zu sagen."

Bürgermeister Claude Abel hob die friedensstiftende Bedeutung der Partnerschaft zwischen Ste. Marie-aux-Mines und Untergrombach hervor. Jeder trage Verantwortung für diese Freundschaft, eine gewachsene Freundschaft freilich, auf die er sehr stolz sei
                                                                                                                                                             (Fortsetzung weiter unten!)

Darüber hinaus wurden während des Neujahrsempfangs, der vom Musikverein „Harmonie" unter der Leitung von Karl Heinz Greulich mit schwungvollen Rhythmen aufgelockert wurde, auch wieder Blutspender geehrt. Diese „Helden des Alltags" nähmen leider immer mehr ab, obwohl Blutspenden dringend gebracht werden, sagte DRK-Vorsitzenden Wolfgang Müller. Für zehn Blutspenden wurden mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet: Klaus Gruner, Birgit Günter, Rudi Mangei und  Anja Müller. Für 25 Blutspenden bekamen die Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz und eingravierter Spendenzahl: Georg Olbrich, Monika Ritter, Thomas Zöller und Ludwig Zöller. Ganz besonders verdient gemacht hat sich indes Manfred Metz, kann er doch auf sage und schreibe 125 Blutspenden zurück blicken.                                                                                                    (Fortsetzung weiter unten!)

Last but not least: Die obligatorisch-kulinarischen Leckereien, die die Vertreter des Gewerbevereins mitgebracht hatten. Wenn diese drei neckischen Frösche dieses Jahr mal kein Glück nach Untergrombach bringen!